Your browser does not support JavaScript! Bello allein zu Haus: Was ist zu lang? | Petmeds.at
Skip to content Skip to navigation menu
  • PetMeds

Bello allein zu Haus: Was ist zu lang?

Was Haustierbesitzer häufig hören, ist der Satz „Ich wünschte, ich könnte einen Hund halten.“ Bei so viel Arbeit, Haushalt und Urlaub fragen sich viele Leute, wie sie in ihrem Leben Platz für einen pelzigen Freund schaffen sollen. Obwohl sich unser Leben natürlich zu einem gewissen Grad um unsere vierbeinigen Freunde dreht, können sich Hunde auch an unsere Routine anpassen. Ein einfaches Beispiel ist die Arbeit.

Wenn Sie also zu den vielen Haustierbesitzern gehören, die ihr Haustier und ihre tägliche mehrstündige Abwesenheit unter einen Hut bringen müssen, haben wir einige Tipps für Sie, um diese Aufgabe zu meistern. Mit etwas Planung wird Ihr Haustier während Ihrer Abwesenheit keine Einbrecher vertreiben, Sprengfallen im Haus verteilen oder Einkäufe erledigen müssen.

Bereiten Sie Ihren Hund auf das Alleinsein vor

Lernen, allein sein zu können, gehört zum Leben dazu – ob Mensch oder Bello. Daher sollten Sie Ihrem Haustier unbedingt beibringen, dass es eigentlich ganz in Ordnung ist, alleine zu sein. Wir empfehlen, die Dauer Ihrer Abwesenheit allmählich zu steigern: Beginnen Sie mit jeweils ein paar Minuten, bis Ihr Haustier schließlich kein Problem mehr damit hat, zwei Stunden alleine zu sein.

Es kann helfen, wenn sich Ihr Hund austobt, bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit machen. Machen Sie morgens einen schönen Spaziergang mit Ihrem Hund, legen Sie eine kurze Spieleinheit ein und geben Sie ihm anschließend eine sättigende Mahlzeit. Sie können Ihrem Hund auch einen leckeren Snack geben, bevor Sie das Haus verlassen, um ihn positiv zu bestärken. Seien Sie bei Ihrer Rückkehr warm und liebevoll (natürlich hat Ihr Haustier das verdient!), aber versuchen Sie, zu warten, bis sich Ihr Hund beruhigt hat. Denken Sie daran, dass man keine große Sache daraus machen sollte, dass er alleine war.

Sorgen Sie für Beschäftigung

Genau wie wir lieben Hunde ein schönes Nickerchen, aber oft legen sie dieses nur ein, weil sie gerade nichts Besseres zu tun haben. Stellen Sie sicher, dass Ihr Bello mit genügend Spielzeug und Kausnacks beschäftigt ist. Es ist auch wichtig, dass Ihr Haustier geistig gefordert bleibt: Das ist nicht nur gesund, sondern lässt auch die Zeit schneller vergehen. Zu unseren Favoriten zur Beschäftigung unserer Hunde gehört KONG-Spielzeug, das sich mit ihren Lieblingssnacks füllen lässt. Daran kann Ihr Hund stundenlang herumkauen. Futterautomaten mit Rätsel eignen sich ebenfalls großartig, da sich Ihr Haustier seinen Snack oder seine Futterportion erarbeiten muss.

Auch Hintergrundgeräusche wie ein Radio können unseren Haustieren helfen, sich weniger einsam zu fühlen. Sie sollten unbedingt beruhigende Musik oder ruhige Dialoge wählen, da alles, was zu stimulierend wirkt, den gegenteiligen Effekt haben könnte.

Lassen Sie jemanden nach Ihrem Haustier sehen

Keine Frage: Ideal für Hundebesitzer ist es, wenn sie ihren Hund zur Arbeit mitnehmen oder zumindest mehrere Tage pro Woche von zuhause aus arbeiten können. Wenn dies allerdings nicht möglich ist, lässt sich ein voller Terminplan auch anders mit Ihrem Haustier vereinbaren. Schauen Sie zum Beispiel während Ihrer Mittagspause vorbei, bitten Sie einen vertrauenswürdigen Nachbarn, mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, oder engagieren Sie einen Hundeausführer.

Ihr Bello sollte nicht länger als 4–5 Stunden am Stück alleine gelassen werden (Welpen und ältere Hunde nur 2 Stunden). Genau wie wir brauchen unsere Haustiere häufige Toilettenpausen sowie tägliche soziale Interaktion, um rundum zufrieden zu sein.

Wenn Ihr Haustier über einen längeren Zeitraum alleine ist, ist es gezwungen, seinen Urin zurückzuhalten, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch zu Harnwegsinfektionen führen kann. Was die Psyche Ihres Haustiers angeht, so kann dieses verzweifelt, zerstörerisch oder ängstlich werden. Ebenfalls nicht zu vergessen ist, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist: Unsere Hunde brauchen mindestens ein paar Einheiten von jeweils 30 Minuten am Tag.

Fazit

Jeder Hund ist anders und einige können besser mit dem Alleinsein umgehen als andere. Aber durch schrittweises Training zuhause und sorgfältige Beachtung seiner individuellen Bedürfnisse (Toilettenpausen, sozialer Umgang, geistige Aktivität und Bewegung), können Sie Gewohnheiten schaffen, die für Ihr Haustier in Ordnung sind. Seien wir ehrlich: Kein Hund ist gerne von seinem geliebten Besitzer getrennt, aber es liegt an uns, unseren Haustieren (ob wir da sind oder nicht) die Zeit so schön wie möglich zu machen.